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Nicht immer Zöliakie

Oft liest man, dass Menschen sich durch Weglassen von Gluten besser fühlen, Verdauungsbeschwerden, Kopfweh oder andere Symptome verschwinden.

Doch nicht immer steckt dahinter Zöliakie. Es gibt andere Erkrankungen, die durch Weizen bzw. Gluten ausgelöst werden, dazu gehört die Weizenallergie oder die Weizensensitivität.

Bindeglied zur Zöliakie ist hierbei der Weizen und andere glutenhaltige Getreidesorten, doch der große und wichtige Unterschied ist, dass der Dünndarm vom Genuss dieser Lebensmittel nicht geschädigt wird. Das geschieht nur bei Zöliakie. Wichtig ist daher vorerst der Ausschluss einer Zöliakie, bevor man sein Ernährung umstellt.


Personen mit Weizenallergie haben keine erhöhten Zöliakieantikörper (tTG, EMA, deaminierte Gliadin-Peptide) und es findet sich bei einer Biopsie keine Abflachung oder Schädigung der Dünndarmzotten. Da es sich um eine Allergie handelt, ist es durchaus möglich, dass nach einer Zeit glutenfreier Ernährung Weizen vom Immunsystem wieder toleriert wird und die Allergie verschwindet.


Die Diagnose der Weizensensitivität ist um einiges schwieriger, da es keinen aussagekräftigen Test dafür gibt. Auch aufwändige Studien mit Doppelblindtests brachten kein Ergebnis, da die tolerierte Menge an Weizen oder Getreiden hier anscheinend von Person zu Person unterschiedlich ist. Empfohlen wir hier ebenfalls eine zeitweise glutenfreie Diät, sollte diese keine Änderung bewirken, müssen zusätzlich Kohlenhydrate und Ballaststoffe reduziert werden. Mehr zur sogenannten FODMAP-Diät gibt es hier:

https://www.fodmaps.de/fodmap-liste/

Diese bitte aber nur unter ärztlicher Betreuung durchführen, da es sonst zur Nährstoffmangel kommen kann!




Quelle: ENeA, Online Kurs "Zöliakie verstehen"

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