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Kinderbücher über Zöliakie

Es ist teilweise für Erwachsene schon schwierig genug, zu verstehen oder zu erklären, was Zöliakie bedeutet. Aber wie erklärt man es einem Kind? Louisa ist mit 2 Jahren zu klein und weiß noch gar nicht, warum sie bestimmte Lebensmittel nicht essen darf. Aber Leo und Simon fragen immer wieder, wenn sie etwas essen, ob das glutenfrei ist und ob ihre Schwester davon kosten darf.

Und warum sie keinen Weizen essen darf? Warum ihr Dünndarm sich entzündet? Warum nur sie Zöliakie hat? Warum Brösel böse sind? Warum, warum , warum....

Um alle diese Fragen kindgerecht zu erklären und ihnen zu zeigen, daß Louisa nicht allein ist, gibt es glücklicherweise schon einige Kinderbücher. Diese beiden, empfohlen von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft, haben uns am besten gefallen:



Hamster Henri ißt glutenfrei von Verena Herleth


Hamster Henri hat Bauchweh.

Immer dann, wenn er bestimmte Nahrungsmittel zu sich nimmt, drückt und zwickt es in seinem Unterleib, dass es zum Hamsterbackenblähen ist!

Dank eines Besuchs bei Doktor Hase kommt Henri dem Problem endlich auf die Schliche: Er verträgt keine Getreidesorten, in denen Gluten enthalten ist. Was für ein Pech für Henri, denn schließlich ist er ja ein Hamster und seine Vorratskammern sind bis oben hin voll mit den leckersten Körnern.

Doch nix da: Alles, was Henri Probleme bereitet, muss raus. Da freuen sich Henris Freunde, denn sie bekommen all das geschenkt, was Henri nicht mehr essen darf.

Zum Glück gibt es ja noch reichlich andere Nahrungsmittel, und so steht auch einer tollen Geburtstagsparty mit Pizza und Keksen nichts im Wege. Und das Beste daran: Henri weiß jetzt, wie er gesund bleibt und kein Bauchweh mehr bekommt.

Das witzig illustrierte Bilderbuch für Kinder ab dem Kindergartenalter hilft, Zöliakie und die Sache mit dem Gluten besser zu verstehen. Begleitende Anregungen für kleine und große (Vor-)Leser fördern das individuelle Verständnis, wenn es um die Einhaltung strenger Nahrungsmittelgebote geht.



Zucker, Zauber und Zinnober von Birgit Kulmer


Zucker, Zauber und Zinnober erzählt die Geschichte von Fiona Feldmaus, die nichts mehr essen möchte und auch immer viel zu müde ist, um mit den anderen Kindern zu spielen. So gehen die Eltern zu Doktor Kamille, der feststellt, daß Fiona Zöliakie hat und Gluten nicht mehr verträgt. Mit der richtigen Ernährung geht es Fiona sehr bald wieder besser. Immer wieder aber kommt sie in Situationen, die sie traurig machen, wenn sie zb. nicht mit ihren Freunden ein Eis in der Tüte essen darf. Doch zum Glück freundet sie sich mit Yoko, einer japanischen Stadtmaus, an, deren Mutter ihr zeigt, daß man auch aus glutenfreien Zutaten eine tollen Kuchen backen kann. Beim gemeinsamen Picknick wird dieser Kuchen geteilt. Dabei erleben einige Mäusekinder einen Schrecken, da sie plötzlich rote Punkte im Gesicht bekommen. So sieht Fiona, daß nicht nur sie aufpassen muß, was sie ißt, sondern daß es auch andere Kinder gibt, die allergisch auf bestimmte Zutaten, wie hier auf Wackelpudding, reagieren.

"Jeder ißt anders, aber gemeinsam schmeckt es am besten".



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